Sauerkraut

Aktualisiert: 19. Okt 2020

Zutaten:

1 kg Weißkraut

10-15 g Salz

1 EL Brennnesselpulver

1 Zwiebel

4-6 Knoblauchzehen


Zubereitung:

Kraut fein schneiden oder hobeln, aber nicht zu fein. Mit Salz vermengen und richtig kneten bis sich Flüssigkeit bildet. Zunächst mit weniger Salz beginnen und nachsalzen, wenn sich zu wenig Lake bildet. Es muss salzig schmecken, aber nicht übersalzen. Je nach Bedarf Salz weiter zugeben. 1 Stunde ruhen lassen und nochmals kneten. Anschließend das Brennnesselpulver, die Zwiebel und den Knoblauch untermengen. Danach alles in Gläser umfüllen, indem du es in das Glas hineinpresst, so dass Flüssigkeit über dem Kraut ist. Das Kraut muss immer von Lake bedeckt sein. Ein Gefrierbeutel mit Wasser dient gleichzeitig als Beschwerer und Abdeckung, so dass der Inhalt unter der Flüssigkeit gehalten wird und das entstehende CO2 "herausgepresst" wird. Täglich das Kraut nachdrücken, damit die gebildeten Gase entweichen können. Durch die auftretenden Gase kann das Volumen vorübergehend zunehmen. Daher sollte die Oberfläche der Lake zum Glasrand 4 cm Luft haben.


Bei Raumtemperatur nicht in der Sonne lagern. Nach drei bis vier Tagen ist das Sauerkraut verzehrfertig. Es gärt aber noch weiter und verändert dabei seinen Geschmack noch. Dieser Prozess kann bis zu 4 Wochen andauern. Im Kühlschrank aufbewahrt wird der Gärprozess auf ein Minimum reduziert.


Ökorebellen-Tipp: Sauerkraut kann als vegane Vitamin B12-Quelle dienen, denn das saure Milieu ist ideal für die Mikroorganismen, die für die Vitamin B12 Produktion notwendig sind. Es wird aber vermutet, dass sich nicht durch die milchsaure Gärung, sondern durch Mikroorganismen auf dem Gemüse Vitamin B12 entsteht. Daher sollte wir beim Weißkraut vor allem Gemüse vom Händler des Vertrauens wählen und nur groben Schmutz entfernen und auch die äußeren Blätter verwenden. Die Brennnessel sollten ungewaschen getrocknet werden. Dazu am besten Brennnessel wählen, die nicht in der Nähe von gespritzten Feldern oder neben Straßen wachsen. Hitze zerstört nicht nur die wichtigen Bakterien des Sauerkrauts für die Darmflora, sondern auch einen Teil des Vitamin B12s.

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