• Fabian Eckert

Sauerteig-Brot mit den 50 besten Lebensmitteln

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Wir stellen dir monatlich Brotaufstrichrezepte vor. Auf der anderen Seite empfehlen wir nur Vollwertkost, daher ist es nicht immer so einfach, auch beim Brot die richtige Wahl zu treffen. Für uns ist das vollwertigste Brot ein Sauerteigbrot mit Vollkorn und Saaten. Daher möchten wir dir hier ein Sauerteigbrot vorstellen, dass ausschließlich mit Zutaten der 50 besten Lebensmitteln auskommt!

Für das Brot

350 g Dinkelvollkornmehl

100 g Roggenvollkornmehl

1 EL Rübensirup

1 EL Rapsöl

325 ml Wasser

25 g Walnüsse

25 g Hanfkörner

1,5 TL Salz

Optional 15 g frische Hefe oder 5 g Trockenhefe


Für den Sauerteig

100 g Roggenmehl für Sauerteig

1 Sauerteig Kultur

100 ml Wasser für Sauerteig


Zunächst kümmern wir uns um die Sauerteigkultur.

Dazu wird beim ersten Mal eine gekaufte Kultur verwendet. Du kannst auch eine eigene Kultur starten. Dazu gibt es genügend Anleitungen in Büchern oder im Internet. Die Kultur wird den Angaben der Verpackung entsprechend mit den 100 g Roggenmehl und den 100 ml Wasser vermengt. Danach füllst du einen Teil des Sauerteigs in ein Schraubglas. Stell dieses einen Tag beiseite und lass die Kulturen in dem Gemenge ausbreiten. Anschließend gefriere es samt Glas ein. So hast du immer deine eigene Sauerteigkultur parat, die du für jedes neue Brot griffbereit hast, indem du die Anleitung wiederholst, nur mit deiner Kultur.

Den anderen Teil der Sauerteigkultur vermengst du mit den restlichen Zutaten des Brotes außer dem Salz und knetest alles, bis eine homogene Masse entsteht. Diese lässt du 12 Stunden am besten 24 Stunden ruhen, damit die Sauerteigkulturen richtig arbeiten können. Ein richtiges Sauerteigbrot ist viel bekömmlicher als ein herkömmliches Brot aus dem Supermarkt, auch wenn dort Sauerteig enthalten sein mag. Sinn macht es erst, wenn sich die Sauerteigkulturen durch die ganze Masse gezogen haben und das braucht seine Zeit. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch den Sauerteig Antinährstoffe abgebaut werden. So z. B. die Phytinsäure, die verhindert, dass der Körper Eisen, das in diesem Brot in rauen Mengen vorkommt, aufgenommen werden kann.

Ich habe für den Backvorgang einen alten Brotbackautomaten, den ich repariert habe. Dieser ist sparsamer als ein Backofen. Solltest du nicht zufällig einen Brotbackautomaten zu Hause haben, solltest du auch keinen kaufen. Außer du bäckst wirklich sehr regelmäßig. Ansonsten steht er nur rum und ist am Ende unnötiger Elektromüll.

Wähle hier das Vollkornprogramm und vergiss das Salz nicht. Machst du das Brot im Backofen, knete den Teig nochmals zusammen mit dem Salz durch, forme ihn zu einer Kugel und lege es auf ein Backpapier. Lass den Teig nochmals an einem warmen Ort eine Stunde ruhen (z. B. an einem sonnigen Platz, an einem Heizkörper oder auch auf der Heizung im Keller (hat bei mir immer gut funktioniert)). Den Brotlaib bei 240 °C ca. 10 Minuten backen und dann auf 190 °C runterregulieren und 50-55 Minuten weiterbacken.

Wer auf Nummer sich gehen will, dass das Brot auch richtig aufgeht, kann vor dem zweiten Kneten noch Hefe beimengen. Ohne kann sein, dass die Sauerteigkultur (meist die eigene) nicht mehr so gut ist. Schmecken tut es trotzdem, nur so richtig fluffig wird es nicht.



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